Datum: 27. Juni 2026 um 14:38 Uhr
Alarmierungsart: DME, GroupAlarm, Sirene
Einsatzart: Brandeinsatz B2 > Brandeinsatz B2.03
Einsatzort: Argenschwang, Gemarkung Ri. Spabrücken
Einsatzleiter: Wehrführer Spabrücken-Hergenfeld
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Allenfeld: FW Allenfeld TSF
- Feuerwehr Argenschwang: FW Argenschwang TSF
- Feuerwehr Dalberg: FW Dalberg TSF
- Feuerwehr Spabrücken-Hergenfeld: FW Hergenfeld MTF, FW Hergenfeld TSF, FW Spabrücken HLF 10, FW Spabrücken MZF 3-TH
- Feuerwehr Stromberg: Feuerwehr Stromberg TLF 20/40
- Feuerwehr Winterbach: FW Winterbach ErkFzg, FW Winterbach KTLF
- FEZ Rüdesheim
- Wehrleitung VG Rüdesheim
Einsatzbericht:
Das bislang heißeste Wochenende des Jahres ist für die Feuerwehren der VG Rüdesheim auch das bislang einsatzintensivste. Seit dem frühen Samstagnachmittag kämpfen die Feuerwehrfrauen und -männer mit Unterstützung der benachbarten Kommunen bei extremer Hitze gegen den Waldbrand auf dem Rotenfels. Am Samstagabend hatte der Landkreis Bad Kreuznach die Einsatzleitung übernommen, mittlerweile sind mehr als 300 Einsatzkräfte aus ganz Rheinland-Pfalz und Hessen im Einsatz. Das Team Medien wird hierzu weiter berichten. ![]()
Doch beim Waldbrandeinsatz blieb es nicht. Bereits zehn Minuten nach dem ersten Alarm ging die nächste Feuermeldung bei der Leitstelle in Mainz ein. Ein Traktor mit Heuballenpresse stand beim Eintreffen der Feuerwehr Spabrücken-Hergenfeld auf einem Wirtschaftsweg zwischen Argenschwang und Spabrücken in Vollbrand, das Feuer hatte bereits auf die trockene Fläche übergegriffen.
Mit Unterstützung der Aktiven aus Allenfeld, Argenschwang, Dalberg und Winterbach gelang es den Einsatzkräften um Einsatzleiter Heiko Zuck, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Mehrere Atemschutzgeräteträger aus Spabrücken-Hergenfeld bekämpften den Fahrzeugbrand mit mehreren Rohren, während die Einheiten aus Argenschwang, Dalberg und Winterbach den Flächenbrand löschten. Unterstützung kam zum einen von der Feuerwehr Stromberg, die mit einem Tanklöschfahrzeug für Wassernachschub sorgte. Alle Tanklöschfahrzeuge der VG Rüdesheim waren bereits in Traisen im Einsatz. Zum anderen half die Firma Werner Thilmann mit einem Teleskoplader beim Öffnen der Ballenpresse. So konnte mit weiterer Manpower der Feuerwehr Allenfeld das Heu aus der Ballenpresse geräumt und vollständig abgelöscht werden.
Der Traktor und die Ballenpresse wurden trotz des Einsatzes der 30 Aktiven vollständig zerstört, den Flächenbrand konnten die Feuerwehrleute auf 700 Quadratmeter begrenzen. (rg)
Bildquelle: Heiko Zuck



