Ausbildung: „Rettung eines verletzten Wasserwerkes aus einem Hochbehälter“

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Feuerwehr Rüdesheim übt Rettung eines verletzten Wasserwerkers aus Hochbehälter

32 Gemeinden zählt die VG Rüdesheim und gehört mit knapp 29.000 Einwohnern zu den größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz. Die Wasserversorgung erfolgt im überwiegenden Teil der Gemeinden durch die Verbandsgemeindewerke Rüdesheim, aber auch die Stadtwerke Bad Kreuznach und der Zweckverband Wasserversorgung Trollmühle versorgen die Haushalte mit frischem und sauberem Trinkwasser.

Letzterer liefert in seinem Versorgungsgebiet rund 2,1 Mio. m³ Trinkwasser im Jahr an die 14.000 Haushalte mit über 42.000 Einwohnern in den Verbandsgemeinden Langenlonsheim, Rhein-Nahe (Landkreis Mainz-Bingen), Rüdesheim und Stromberg. In unserer VG werden die Gemeinden Gutenberg, Hargesheim und Hergenfeld durch den Zweckverband versorgt, der über 420 km Hauptleitungen, 19 Hochbehälter, 2 Tiefbehälter, 25 Tiefbrunnen und 3 Quellanlagen verantwortlich zeichnet.

In unserem direkten Ausrückebereich als Stützpunktfeuerwehr befindet sich der Hochbehälter in der Nähe der Alfred-Delp-Schule in Hargesheim. Sollte es hier beispielsweise bei Reinigungsarbeiten im Hochbehälter zu einem Unfall kommen, bei dem Mitarbeiter des Zweckverbandes gerettet werden müssen, werden die Feuerwehren aus Hargesheim, Roxheim und Rüdesheim alarmiert.

Am Dienstagabend hatten unsere Aktiven die Gelegenheit, die Rettung eines verunglückten Wasserwerkers im Hochbehälter Hargesheim zu üben. Nach einer Einweisung in die Örtlichkeit durch Jens Gellweiler, Trollmühle-Mitarbeiter und Wehrführer der Stützpunktfeuerwehr Wallhausen, trainierten zwei Gruppen unter Führung von Patric Seefeldt und Jörn Trautmann verschiedene Möglichkeiten, den Patienten aus tiefergelegenen Bereichen des Hochbehälters zu retten.

Text: Rouven Ginz, stellvertretender Wehrleiter 

Fotos: Feuerwehr Rüdesheim