Feuerwehren aus Niederhausen und Norheim retten Hund aus dem Niederhäuser Stausee

Datum: 24. Januar 2021 
Alarmzeit: 08:47 Uhr 
Alarmierungsart: FME, GroupAlarm, Sirene 
Art: Wassereinsatz W2 > Wasserrettungseinsatz W2.01 
Einsatzort: Niederhausen/Nahe, Stausee 
Einsatzleiter: Wehrführer Niederhausen/Nahe 
Fahrzeuge: FW Niederhausen MTF, FW Niederhausen TSF-W, FW Norheim MLF, FW Norheim MTF, FW Norheim RTB, FW Waldböckelheim HLF 10, FW Waldböckelheim MZF 3-TH, FüSt VG Rüdesheim ELW 1, WL VG Rüdesheim KdoW, WLST 1 VG Rüdesheim mit Privat-Pkw 
Einheiten: Feuerwehr Niederhausen, Feuerwehr Norheim, Feuerwehr Waldböckelheim, FEZ Rüdesheim, Führungsstaffel VG Rüdesheim, Wehrleitung VG Rüdesheim 
Weitere Kräfte: Polizei Bad Kreuznach 


Einsatzbericht:

Dem sehr schnellen Eingreifen der Feuerwehren aus Niederhausen an der Nahe und Norheim verdankt ein Hund am Sonntagmorgen sein Leben.

Das Tier war beim Gassigehen in den Niederhäuser Stausee in Höhe des Stauwehrs gefallen. Durch die vorherrschende Strömung konnte der Hund nicht mehr aus eigener Kraft an Land kommen. Auch seinem Herrchen, der beim Eintreffen der Feuerwehren bis zur Brust in der eiskalten Nahe stand, gelang die Rettung nicht. Aus diesem Grund rief er die Feuerwehr.

Um 8.47 Uhr löste die Leitstelle Bad Kreuznach den Alarm für die Feuerwehren Niederhausen/Nahe, Norheim, Waldböckelheim, die Bootsführer sowie die Feuerwehreinsatzzentrale in Rüdesheim und die Führungsstaffel aus Hargesheim-Roxheim aus. Wenige Minuten nach der Alarmierung hatten die Feuerwehreinheiten aus Niederhausen und Norheim um Einsatzleiter Sven Lorenz die Einsatzstelle auf der südlichen Stauseeseite am Stauwehr erreicht.

Zwei Einsatzkräfte aus Niederhausen und Norheim rüsteten sich sofort mit Eisrettungsanzügen aus, während die Feuerwehr Norheim ihr Schlauchboot zu Wasser brachte. Mit dem Boot gelangten die beiden Feuerwehrmänner zu dem Hund, retteten ihn aus den Fluten und brachten ihn zurück an Land zu seinem glücklichen Herrchen. Bis auf eine Schürfwunde, die sich der Hundebesitzer bei den Rettungsversuchen zugezogen hatte, sind Mensch und Tier wohl auf. Die Stützpunktfeuerwehr aus Waldböckelheim musste nicht eingreifen und konnte die Einsatzstelle zügig wieder verlassen.

Für die Feuerwehren, die mit rund 30 Kräften ausgerückt waren, endete der Einsatz nach 40 Minuten.

Bildquelle: Freiwillige Feuerwehr Niederhausen/Nahe