Datum: 31. Oktober 2026 um 11:36 Uhr
Alarmierungsart: DME, GroupAlarm, Sirene
Einsatzart: Brandeinsatz B3 > Brandeinsatz B3.01
Einsatzort: Norheim, St.-Martin-Straße
Einsatzleiter: Wehrleiter-Stellvertreter 2 VG Rüdesheim
Einheiten und Fahrzeuge:
- Facheinheit Führungsunterstützung: FEZ Rüdesheim, FüSt VG Rüdesheim ELW 1
- Feuerwehr Bad Kreuznach LB Süd: FW Bad Kreuznach LB Süd DLAK 23/12
- Feuerwehr Norheim: FW Norheim MLF, FW Norheim MTF
- Feuerwehr Rüdesheim: FW Rüdesheim HLF 10, FW Rüdesheim MZF 3, FW Rüdesheim TLF 20/40 SL
- Feuerwehr Traisen: FW Traisen MTF, FW Traisen TSF-W
- Feuerwehr Waldböckelheim: FW Waldböckelheim HLF 10, FW Waldböckelheim MTF, FW Waldböckelheim TLF 3000
- Wehrleitung VG Rüdesheim: FW VG Rüdesheim 90-3
Einsatzbericht:
Zu einem Dachstuhlbrand in der St.-Martin-Straße in Norheim wurden die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim am Samstagvormittag um 11:36 Uhr alarmiert.
Neben der Feuerwehr Norheim waren die Feuerwehren aus Rüdesheim, Traisen und Waldböckelheim, die Drehleiter des Löschbezirks Süd Bad Kreuznach, die Wehrleitung der Verbandsgemeinde Rüdesheim mit Führungsunterstützung sowie der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur im Einsatz.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Bewohner das Gebäude bereits unverletzt verlassen. Im Außenbereich des wohnwirtschaftlich genutzten Gebäudes brannten verschiedene Gegenstände und die Flammen hatten bereits auf den Ortgang an der Giebelseite des Hauses übergegriffen. Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Während ein Trupp im Außenangriff mit einem Strahlrohr vorging, wurde gleichzeitig ein weiterer Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenangriff eingesetzt. Die Feuerwehren brachten die Flammen zügig unter Kontrolle und verhinderten so eine weitere Ausbreitung des Feuers.
Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den betroffenen Dachbereich mithilfe der Drehleiter. Teilweise mussten Teile des Ortgangs entfernt werden, um alle Glutnester ablöschen zu können und ein erneutes Aufflammen des Brandes auszuschließen.
Der Bewohner wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes untersucht, blieb jedoch unverletzt. Das Gebäude ist infolge des Brandes derzeit nicht mehr bewohnbar.
Die Polizei Bad Kreuznach war mit einer Streife vor Ort und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Wehrleiter Jörn Trautmann. Der Einsatz konnte gegen 14:00 Uhr beendet werden.
Text- und Bildquelle: Rouven Ginz, Pressesprecher Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim


