Zwei Bewohner erleiden Rauchgasvergiftungen bei ausgedehntem Küchenbrand in Traisen

Datum: 18. Dezember 2018 
Alarmzeit: 21:07 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, GroupAlarm, Sirene 
Art: Brand B2 
Einsatzort: Traisen, Kirchstraße 
Einsatzleiter: Wehrleiter VG Rüdesheim 
Fahrzeuge: FEZ Rüdesheim, FW Rüdesheim LF 16/12, FW Rüdesheim MTF 1, FW Rüdesheim MTF 2, FW Rüdesheim MZF 3, FW Rüdesheim RW 1, FW Rüdesheim TLF 24/50, FW Traisen MTF, FW Traisen TSF-W, FüSt VG Rüdesheim ELW 1, WL VG Rüdesheim KdoW, WLST 2 mit Privat-Pkw 
Weitere Kräfte: Polizei Bad Kreuznach, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Einsatznummer: 263/2018

Eine Fettexplosion in einem Wohnhaus in der Kirchstraße in Traisen löste am Dienstagabend kurz nach 21 Uhr einen Küchenbrand aus. Zwei Bewohner wurden dabei verletzt und mussten vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Alarm ging um 21.07 Uhr bei der Feuerwehr Traisen und der Stützpunktfeuerwehr Rüdesheim sowie der VG-Führungsunterstützung ein. VG-Wehrleiter Christian Vollmer und sein Stellvertreter Jörn Trautmann eilten ebenfalls zur Einsatzstelle am Rande des eng bebauten Traisener Ortskerns.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Als Wehrleiter-Stellvertreter Jörn Trautmann an der Einsatzstelle eintraf, fand er einen voll entwickelten Küchenbrand vor. Die Bewohner hatten das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Über den Hauseingang drang ein Atemschutztrupp der Rüdesheimer Wehr ins Gebäude ein, ein weiterer Trupp der Traisener Wehr ging über eine Garage in das Brandobjekt vor. Zeitgleich bereitete ein weiterer Trupp aus Rüdesheim die Belüftung des Brandobjektes vor. Die Flammen konnten nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden, wenige Minuten später gaben die Trupps die Rückmeldung „Feuer aus“ an Einsatzleiter Christian Vollmer.

Das vom Brand betroffene Küchenmobiliar wurde von der Feuerwehr ausgebaut und im Freien abgelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurde eine Holzdecke in der Küche auf Glutnester kontrolliert. Zwei direkt angrenzende Gebäude waren durch das Feuer leicht verraucht und wurden von der Feuerwehr mit einem Überdrucklüfter vom Brandrauch befreit.

Die beiden Bewohner wurden vom Rettungsdienst zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Zum Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehrkräfte stand ein weiterer Rettungswagen in Bereitschaft. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und übernahm nach dem Einsatz der Feuerwehr die Einsatzstelle.

Für die Feuerwehr, die sich neben den Kräften der Polizei und des Rettungsdienstes mit 39 Kräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz befand, war der Einsatz kurz vor Mitternacht beendet.