Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der K 47 zwischen Hergenfeld und Windesheim

Datum: 15. Februar 2020 
Alarmzeit: 23:48 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, GroupAlarm, Sirene 
Art: Hilfeleistungseinsatz H2 > Hilfeleistungseinsatz H2.03 
Einsatzort: K 47 zwischen Hergenfeld und Windesheim 
Einsatzleiter: Wehrleiter VG Rüdesheim 
Fahrzeuge: FW Hergenfeld TSF, FW Rüdesheim MTF 1, FW Rüdesheim RW 1, FW Spabrücken MTF, FW Spabrücken MZF 3-TH, FW Spabrücken TLF 16/25, FüSt VG Rüdesheim ELW 1, Polizei mit 2 FuStrW, Rettungsdienst mit 3 RTW und 2 NEF, WL VG Rüdesheim KdoW 
Einheiten: Feuerwehr Rüdesheim, Feuerwehr Spabrücken-Hergenfeld, FEZ Rüdesheim, Führungsstaffel VG Rüdesheim, Wehrleitung VG Rüdesheim 
Weitere Kräfte: Polizei Bad Kreuznach, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Um 23.48 Uhr löste die Integrierte Leitstelle in Bad Kreuznach erneuten Alarm aus, dieses Mal für die Feuerwehren Hergenfeld, Rüdesheim und Spabrücken sowie die Wehrleitung mit der Führungsunterstützung zur Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall. Laut Polizeibericht war um 23.32 Uhr ein Pkw mit drei männlichen Personen auf der K 47 von Wallhausen kommend in Richtung Windesheim unterwegs. Wegen nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Pkw in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Schließlich kam das Auto auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Da ein Fahrzeuginsasse sich nicht mehr eigenständig aus dem Fahrzeug befreien konnte, forderte die Polizei die Feuerwehr zur Menschenrettung an. Durch die zuerst eintreffenden Wehren aus Hergenfeld und Rüdesheim wurde die Rückbank des Fahrzeugs weggeklappt, sodass die Beine des Mannes befreit werden konnten. Danach konnte der Mann eigenständig aus dem Auto herausklettern. In einer Schleifkorbtrage der Feuerwehr Spabrücken wurde der Patient die Böschung zur Straße getragen und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die Einsatzstelle wurde großräumig ausgeleuchtet und der Brandschutz vom Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Spabrücken sichergestellt.

Laut Polizeibericht entstand durch den Verkehrsunfall ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Alle drei Insassen wurden durch den Verkehrsunfall verletzt und durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser verbracht. An dem nächtlichen Einsatz waren neben 33 Einsatzkräften der Feuerwehren um Einsatzleiter Christian Vollmer auch zwei Streifenwagenbesatzungen mit vier Polizeibeamten sowie drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge mit zwei Notärzten und acht Rettungsdienstmitarbeitern beteiligt. Die Feuerwehren rückten nach Beendigung der Unfallaufnahme gegen zwei Uhr in der Nacht wieder ein.