Datum: 8. Juli 2026 um 22:40 Uhr
Alarmierungsart: GroupAlarm, Sirene
Einsatzart: Brandeinsatz B3.03
Einsatzort: Braunweiler
Einsatzleiter: Wehrleiter VG Rüdesheim
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Bad Kreuznach LB Nord: FW Bad Kreuznach LB Nord DLAK 23/12
- Feuerwehr Braunweiler: FW Braunweiler TSF-W
- Feuerwehr Mandel: FW Mandel MTF, FW Mandel TSF
- Feuerwehr Norheim: FW Norheim MTF
- Feuerwehr Rüdesheim: FW Rüdesheim HLF 10, FW Rüdesheim MTF 1, FW Rüdesheim MZF 3, FW Rüdesheim RW 1, FW Rüdesheim TLF 20/40 SL
- Feuerwehr Sankt Katharinen: FW St. Katharinen TSF-W
- Feuerwehr Sommerloch: FW Sommerloch TSF-W
- Feuerwehr Spabrücken-Hergenfeld: FW Hergenfeld TSF, FW Spabrücken HLF 10, FW Spabrücken MTF
- Feuerwehr Waldböckelheim: Drohnenstaffel VG Rüdesheim
- Feuerwehr Wallhausen: Feuerwehr Wallhausen HLF 10, FW Wallhausen MTF
- FEZ Rüdesheim
- Führungsstaffel VG Rüdesheim: FüSt VG Rüdesheim ELW 1
- Wehrleitung VG Rüdesheim: FW VG Rüdesheim 90-1, FW VG Rüdesheim 90-2, FW VG Rüdesheim 90-3
Einsatzbericht:
Am späten Mittwochabend kam es in Braunweiler zu einem Brand in der Werkstatt einer Schreinerei. Dank des raschen und koordinierten Eingreifens verhinderten rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren einen größeren Brand in der Ortslage von Braunweiler. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Um 22:40 Uhr ging die Alarmierung bei der Ausrückegemeinschaft Braunweiler-St. Katharinen-Sommerloch sowie bei der Feuerwehr Mandel sowie den Stützpunktfeuerwehren Rüdesheim, Spabrücken und Wallhausen ein. Mitalarmiert waren auch die Drehleiter der Feuerwehr Bad Kreuznach LB Nord sowie der Wehrleitung mit Führungsunterstützung der VG Rüdesheim. Zur besseren Lageerkundung aus der Luft forderte Einsatzleiter Christian Vollmer noch auf der Anfahrt die Drohneneinheit aus Waldböckelheim an.
Bereits in der Notrufmeldung wurde mitgeteilt, dass Flammen aus dem Dach schlagen würden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage teilweise: Im Werkstattbereich der Schreinerei war ein offenes Feuer ausgebrochen, im Spabrücker Weg und in der Heegwaldstraße war der Brandrauch deutlich wahrnehmbar. Die Bewohner des direkt an die Schreinerei angrenzenden Wohnhauses konnten sich glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren selbstständig und unverletzt in Sicherheit bringen.
Löschangriff in zwei Abschnitten
Einsatzleiter Christian Vollmer bildete zwei Einsatzabschnitte, die von Jörn Trautmann und Thomas Thilmann geleitet wurden. Mehrere Trupps unter Atemschutz aus Mandel, Rüdesheim und Spabrücken übernahmen die Brandbekämpfung im Innenbereich der Schreinerwerkstatt. Gleichzeitig wurde die Drehleiter des Löschbezirks Nord der Feuerwehr Bad Kreuznach in Stellung gebracht, um den Dachbereich gezielt von oben zu kontrollieren und das Dach zu öffnen. Um die Wasserversorgung kümmerten sich die Aktiven aus Braunweiler-St. Katharinen-Sommerloch. Die Feuerwehren konnten den Brand auf den Werkstattbereich begrenzen und einen Brandübergriff auf das Wohnhaus und benachbarte Gebäude verhindern.
Aufwändige Löscharbeiten bis in die Nacht
Besonders kräftezehrend gestalteten sich die Nachlöscharbeiten am Werkstattdach. Die Dämmung musste von den Einsatzkräften aufwendig entfernt und Stück für Stück abgelöscht werden. Im Anschluss wurde das Gebäude umfassend belüftet. Um die kontaminierten und verschmutzten Atemschutzgeräte der Einsatzkräfte kümmerte sich noch vor Ort die spezialisierte Hygienekomponente der Feuerwehr Norheim mit Unterstützung der Rüdesheimer Kräfte.
Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Alexander Roßkopf sowie sein Stellvertreter Holger Schmidt waren ebenfalls vor Ort, um die Einsatzleitung beratend zu unterstützen. Der Rettungsdienst sicherte den Einsatz mit einem Rettungswagen ab. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen aktuell noch keine Erkenntnisse vor.
Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 02:30 Uhr morgens konnte der Einsatz der 80 Einsatzkräfte schließlich beendet werden. (rg)



