Datum: 4. November 2026 um 19:32 Uhr
Alarmierungsart: DME, GroupAlarm, Sirene
Einsatzart: Hilfeleistungseinsatz H2 > Hilfeleistungseinsatz H2.03
Einsatzort: L240 Kreuzung L239 zwischen Opelwiese und Gräfenbacherhütte
Einsatzleiter: Wehrleiter-Stellvertreter 2 VG Rüdesheim
Einheiten und Fahrzeuge:
- Facheinheit Führungsunterstützung: FEZ Rüdesheim, FüSt VG Rüdesheim ELW 1
- Feuerwehr Spabrücken-Hergenfeld: FW Spabrücken HLF 10
- Wehrleitung VG Rüdesheim: FW VG Rüdesheim 90-3
Einsatzbericht:
Am Mittwochabend wurde die Ausrückegemeinschaft Spabrücken-Hergenfeld gemeinsam mit der Wehrleitung und der Führungsunterstützung sowie Rettungsdienst und Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der L240/L239 zwischen Opelwiese und der Gräfenbacherhütte alarmiert. Für die ausgerückte HLF-Besatzung aus Spabrücken beschränkten sich die Maßnahmen auf die Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Die Polizei Bad Kreuznach berichtet wie folgt:
Am Mittwochabend kam es gegen 19:25 Uhr auf der L 240 in Fahrtrichtung Münchwald zu einem Verkehrsunfall. Eine 18-jährige Autofahrerin war zu diesem Zeitpunkt auf der Landstraße unterwegs, als plötzlich ein Wildtier die Fahrbahn querte. Um einen Zusammenstoß mit dem Tier zu verhindern, reagierte die junge Fahrerin mit einem Ausweichmanöver. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge geriet der Pkw einen angrenzenden Abhang hinunter und rutschte schließlich gegen einen Baum, an dem das Fahrzeug zum Stillstand kam. Die 18-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien. Glücklicherweise erlitt sie lediglich leichte Verletzungen. Zur weiteren medizinischen Abklärung wurde sie anschließend mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war aufgrund der Unfallfolgen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 5.000 Euro beziffert.
Der Unfall verdeutlicht, wie schnell es insbesondere auf Landstraßen zu gefährlichen Situationen durch plötzlich querende Wildtiere kommen kann. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden ist daher besondere Vorsicht geboten. Verkehrsteilnehmer sollten ihre Geschwindigkeit stets den Straßen- und Sichtverhältnissen anpassen und insbesondere in waldreichen Gebieten jederzeit mit Wildwechsel rechnen.
Bildquelle: Freiw. Feuerwehr VG Rüdesheim
