Feuerwehren löschen in der Nacht zum Sonntag einen Flächenbrand in Mandel nach einem mysteriösen Knall

Datum: 20. September 2020 
Alarmzeit: 01:26 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, GroupAlarm, Sirene 
Art: Brandeinsatz B2 > Brandeinsatz B2.02 
Einsatzort: Mandel, Gemarkung 
Einsatzleiter: Gruppenführer Rüdesheim 45 
Fahrzeuge: FW Mandel MTF, FW Mandel TSF, FW Rüdesheim LF 16/12, FW Rüdesheim TLF 24/50, FW Waldböckelheim TLF 16/45, FW Weinsheim MTF, FW Weinsheim TSF-W, FüSt VG Rüdesheim ELW 1 
Einheiten: Feuerwehr Mandel, Feuerwehr Rüdesheim, Feuerwehr Waldböckelheim, Feuerwehr Weinsheim, FEZ Rüdesheim, Führungsstaffel VG Rüdesheim, Wehrleitung VG Rüdesheim 
Weitere Kräfte: Polizei Bad Kreuznach 


Einsatzbericht:

Ein lauter Knall schreckte zahlreiche Bürger in mehreren Ortschaften rund um Mandel in der Nacht zum Sonntag gegen 1.20 Uhr auf. Kurz nach dem Knall, den viele als Explosion deuteten, meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle in Bad Kreuznach einen vermutlichen Waldbrand am Wingertshäuschen oberhalb von Mandel Richtung Sankt Katharinen. Um 1.26 Uhr heulten in Mandel und Weinsheim die Sirenen und die Feuerwehren aus Rüdesheim und Waldböckelheim wurden mit Tanklöschfahrzeugen und die Führungsstaffel mit dem Einsatzleitwagen über Funkmeldeempfänger alarmiert.

Als die Mandeler Feuerwehr am Einsatzort eintraf, bot sich Ihnen folgendes Bild: An etwa 15 Stellen brannte das trockene Gras rund um das Wingertshäuschen und zwischen den umliegenden Weinbergsreihen. Die Flammen hatten auch einen Strauch- und Heckenbestand an einem Hang erfasst und drohten sich weiter auf Bäume auszubreiten. Mit Feuerpatschen gelang es den Mandeler Feuerwehrleuten erfolgreich, eine Brandausbreitung zu verhindern. Die kurz darauf eintreffende Feuerwehreinheit Weinsheim unternahm mit ihrem wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeug einen Löschangriff am Hang und das Tanklöschfahrzeug aus Waldböckelheim löschte das brennende Gras in den Weinbergsreihen ab. Mit ihren Löschfahrzeugen stellte die Rüdesheimer Wehr die Wasserversorgung sicher. Mit Wärmebildkameras wurden die Brandstellen abschließend kontrolliert. Was den Brand nach dem Knall ausgelöst hatte, ist nicht bekannt. Die Polizei war vor Ort und nach dem Vorfall auf.

Nach 45 Minuten konnten die 28 ausgerückten Kräfte unter Einsatzleitung von Gruppenführer Dirk Zimmermann aus Rüdesheim den Einsatz beenden.