Brandeinsätze enden nicht mit dem Löschen der letzten Flammen. Brandrauch enthält eine Vielzahl hochgiftiger Stoffe – darunter krebserregende Rußpartikel, PAK und Schwermetalle. Diese Kontaminationen haften an Einsatzkleidung, Ausrüstung und der menschlichen Haut und stellen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko für Einsatzkräfte dar.
Professionelle Einsatzstellenhygiene ist daher kein Zusatz, sondern Pflicht.
Zu den zentralen Maßnahmen gehören:
• Konsequentes Ablegen kontaminierter Schutzausrüstung an der Einsatzstelle
• Trennung von „schmutzig“ und „sauber“ (Schwarz-/Weiß-Trennung)
• Grobreinigung von Ausrüstung vor dem Verladen
• Hautreinigung und Wechselkleidung unmittelbar nach dem Einsatz
• Fachgerechte Reinigung und Dekontamination von Bekleidung und Geräten – in unserer Verbandsgemeinde durch das Dienstleistungszentrum Feuerwehr!
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Wer andere schützt, muss auch sich selbst schützen. Eine klar geregelte und gelebte Einsatzstellenhygiene reduziert nachweislich das Risiko von Langzeiterkrankungen und ist ein wichtiger Baustein moderner Feuerwehrarbeit.
Gesund nach Hause kommen – heute, morgen und in Zukunft.